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Die Feuerwehr Engertsham wurde bereits 1873 gegründet.
Gründe waren der Großbrand in Gimplarn (Wenzl), Gemeinde Engertsham,
und ein Schreiben des kgl. Bez.-Amtes Passau vom 20. Oktober 1873. Im selben
Jahr wurde der Ankauf einer Saug- und Druckspritze beschlossen. Bereits 1882
folgte der Bau des ersten Gerätehauses. Die erste Vereinsfahne wurde
1890 geweiht. 1906 wurde die zweite Saug- und Druckspritze gekauft.
1926 musste ein größeres Gerätehaus gebaut werden. Der Kauf
der ersten Motorspritze erfolgte 1930. Das erste Fahrzeug (gebraucht) wurde
3 Jahre später beschafft. Nach weiteren 4 Jahren wurde wieder ein gebrauchtes
Fahrzeug gekauft.
1951 hat die damalige Gemeinde Engertsham endlich den Kauf eines neuen Fahrzeuges
beschlossen. Eine neue Tragkraftspritze TS 8/8 (Ziegler) war 1954 fällig.
Zusätzlich zum vorhandenen Fahrzeug wurde 1957 ein Tragkraftspritzenanhänger
TSA beschafft.
1971 wurde der Kauf eines neuen Löschgruppenfahrzeuges LF 8 beschlossen.
Kurz vor, bzw. während der Gemeindegebietsreform 1972 wurde noch von
der Gemeinde Engertsham ein neues, modernes Gerätehaus mit Unterrichtsraum
erstellt. Nach der großen Schneekatastrophe 1978 wurde aus Eigenmitteln
ein Stromerzeuger beschafft. Bei den Lehrgängen Truppmann und Truppführer
war die FF Engertsham von Anfang an, d. h. seit 1985, dabei.
Das herausragendste Ereignis in der Vereinsgeschichte war das 125jährige
Gründungsfest mit dem 1. Internationalen Pokalwettbewerb vom 21. bis
24. Mai 1998. An diesem Wettkampf beteiligten sich 312 Löschgruppen aus
15 Nationen. Am weitesten angereist war die Feuerwehr Vilnus aus Litauen und
eine Abordnung des Griechischen Feuerwehrverbandes. Diese Veranstaltung war
die bisher größte ihrer Art, die jemals in Deutschland durchgeführt
wurde.
Schutzbereich
Seit Mitte der 70er Jahre haben sich die acht Feuerwehren des Marktes Fürstenzell
neben ihren Aufgaben im eigenen Schutzbereich auf besondere Aufgabengebiete
spezialisiert. Die Feuerwehr Engertsham übernahm die Aufgabe der Ölschaden-
und Gefahrgutbekämpfung. Für die zusätzlich nötigen Gerätschaften
wurde 1983 von der Berufsfeuerwehr Stuttgart ein Gerätewagen-Öl
ersteigert. Die Feuerwehr Engertsham ist für Gefahrguteinsätze auf
der Autobahn A 3 im südlichen Landkreis eingeteilt. Für überörtliche
Chemieeinsätze ist sie außerdem vorgesehen. Dafür sind die
Chemikalienvollschutzanzüge des Landkreises, ein Gasmesskoffer und ein
Ex-Ox-Meter in Engertsham stationiert.
Ausrüstung und Unterbringung
1986/87 wurde ein Um- und Erweiterungsbau des bestehenden Gerätehauses
durchgeführt. Durch den Umbau konnte ein 2. Stellplatz geschaffen und
der Unterrichtsraum vergrößert werden. Die Wehr erbrachte hierzu
eine Eigenleistung von rund 2.000 Stunden.
Nach Abschluss der gesamten Umbauarbeiten erstellte die Wehr in Eigenregie eine Atemschutzübungsstrecke, welche nicht nur von den eigenen Atemschutzgeräteträgern, sondern auch von den Nachbarfeuerwehren und den Wehren aus dem benachbarten Oberösterreich bestens frequentiert wird. Der alte Gerätewagen-Öl musste ersetzt werden. Hierfür wurde das bisherige Löschgruppenfahrzeug LF 8 zu einem GW-Öl umgebaut. Wegen der gestiegenen Anforderungen wurde 1989 das LF 8 durch ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 ersetzt.
Führung der aktiven Wehr
1. Kommandant und Kreisbrandmeister Rudolf Gstöttl (seit 1985), stv. Kommandant
Michael Huber , Atemschutzbeauftragter Erich Bassinger, stv.Atemschutzbeauftragter Alfred Hohenwarter, Gerätewarte
Josef Lechner und Herbert Stadlbauer, Gruppenführer Josef Lechner, Herbert Stadlbauer, Helmut
Röhrner, Franz Jodlbauer und Robert Elender.
Führung des Vereins
1. Vorstand Manfred Aue (seit 2009) 2.Vorstand Hubert Engleder, der Vorstandschaft gehören weiter
an: Rudolf Gstöttl, Michael Huber, Kassier Josef Grömmer, Josef Lechner,
Helmut Röhrner, Herbert Stadlbauer,
Robert Elender,Erich Bassinger und Schriftführerin Brigitte Hohenwarter.
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